PC-Hilfe und Schulung

 

 

 


« Solange man neugierig ist,
kann einem das Alter nichts anhaben.
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» Über das Lernen
"Lebenslang lernen ist ein Stück Selbstverständlichkeit, und doch wird ein aufmerksamer Beobachter feststellen, daß sich die Menschen seiner Umwelt in zwei Lager aufzuteilen scheinen:
- die einen schon mit 40 vergreist, lustlos am Leben vorbei lebend, phlegmatisch, ..., auf dem Weg zur Senilität.
- Andere im Alter von 70 machen einen wendigen, optimistischen, agilen und positiven Eindruck, ... .
Analysiert man beide Gruppen, dann zeigt es sich, daß erstere verlernt haben, zu lernen, während letztere sich ... den Drang zum Leben bewahrt haben."


Dieses Zitat stammt von Reinhold Würth einem deutschen Unternehmer geboren 1935 und beschreibt sehr treffend eine simple Tatsache:
Lernen können und wollen, ist keine Frage des Alters.

Natürlich füllt sich ein junger Kopf meist schneller als ein alter. Was ja auch daran liegen könnte, dass der junge Kopf noch leerer ist, und man nicht so lange nach einem Ablageplatz suchen muss. Aber auch bei den Jungen hat jeder unterschiedliche Begabungen, jeder sein eigenes Tempo und jeder seine Vorlieben und Schwächen. Das gilt für jeden Menschen, unabhängig von der Vorbildung und unabhängig vom Geschlecht.
Und das ist bei Älteren nicht anders. Die Einstellung macht den Unterschied. Jeder der will kann lernen. Jeder anders, jeder in seinem eigenen Tempo, aber er oder sie kann.

Eine andere Frage ist allerdings, ob man bei jedem lernen kann.
Ich habe in meinem Leben unter unterschiedlichen Bedingungen versucht Wissen zu vermitteln. Als Dozent an der Volkshochschule, als Lehrlingsbetreuer in einem IT- Systemhaus, als Kursleiter und privat als Vater. Und ich habe mich und andere "Lehrer" beobachtet. Und dabei ist mir immer wieder klar geworden, dass der entscheidende Punkt für gutes Lernen die Verständlichkeit ist.
Klingt einfach, ist es aber nicht.

Verständlichkeit heißt nämlich nicht: Der Lehrer versteht, was er erklärt.
Verständlichkeit heißt: Der Lernende muss verstehen können, was er hört.

Für einen guten Lehrer darf nichts selbstverständlich sein. Was sich von selbst versteht braucht nicht unterrichtet zu werden.
Ein guter Lehrer muss sich ganz bewusst auf Vorbildung, Sprache und Tempo seines "Schülers" einlassen; muss sich bemühen kein Fachwissen in seinen Erklärungen voraus zu setzen. Wenn ein Schüler lernen will, aber nichts versteht, muss der Lehrer bereit sein die eigene Erklärung zu überprüfen. Die besten Lehrer sind die, die immer wieder ernsthaft versuchen den Stoff durch die Augen der Schüler zu sehen.
Was meine Person betrifft: Ich habe bis heute nicht vergessen, wie es sich anfühlt, ahnungslos vor einem PC zu sitzen.

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